Toshiba AC-100 & Linux

by infin

May 8th, 2011

Hardware:
Als CPU kommt ein Nvidia Tegra 2 zum Einsatz. Damit hat das AC-100 Genug Leistung um sogar ein vollwertiges Linux zu betreiben. Als Speicher gibt es eine intern verlötete SD-Karte (etwa 20 MB/s) mit 8, 16 oder 32 GB. In Deutschland war nur ein 8GB Model zu finden. Zusätzlich hat man einen Slot für eine zusätzliche SD-Karte. Dazu bekommt man Wlan g/n, HSDPA, USB2.0 und HDMI. Der Akku mit 2400mAh reicht unter Android locker mehr als 6 Stunden.

Software:
Das mitgelieferte Android 2.1 kann durch Android 2.2 ersetzt werden. Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig und stabil ist das nicht wirklich. Sobald eine Seite etwas mehr Speicher braucht weil ein paar mehr Bilder angezeigt werden, verschwindet der Browser einfach, Android startet einfach neu oder das gesamte System friert komplett ein.
Dafür ist die Performance echt gut – Video, Flashvideo und auch 3D funktioniert ausreichend. Um eben mal eine Bahnverbindung rauszusuchen sollte es reichen, aber richtig was damit machen kann man nur wenn man ein richtiges Linux installiert. Dazu gibt es diverse Möglichkeiten. Erste Falltür die überwunden werden muss ist das “Nvidia Tegra for Linux Kit” – das gab es wohl mal von Nvidia für jeden zum Download. Die Betohnung liegt auf GAB. Leider hab ich grad kein Bock denen meine Ideen zu geben um dann in bis zu 7 Wochen evtl. bescheid zu bekommen ob ich nun als Entwickler “zugelassen” werde. Sorry Nvidia, das ist mal totaler Mist! Ohne die Bootloader und nvflash kann man an dem Teil nicht die Bootreihenfolge ändern oder austauschen.

Fazit:
Wer Lust auf ein funktionierendes günstiges Netbook hat, sollte lieber nicht zugreifen. Wer Bock auf Bastelarbeit hat, bekommt evtl. iwann mal ein echt cooles Netbook. Die CPU ist absolut richtungsweisend, da kann Intel und AMD echt einpacken. Der Rechner hat keinen Lüfter oder iwo ne Öffnung zur Kühlung. Wird komplett über das Gehäuse abgeleitet. Den Warn-Aufkleber auf der Rückseite kann men getrost ignorieren weil der Unterboden maximal handwarm wird.

Auch das noch:
Ein kleines Highlight ist der MobileAP Modus. Damit hat mein ein mobiles WLAN welches mit HSDPA versorgt wird und mit WPA2 abgesichert ist. Bei geschlossenem Display im Rucksack macht der Akku locker 8 Stunden mit.

Mehr Infos:

One Response to “Toshiba AC-100 & Linux”

  1. Kosta says:

    Hey, ich bin mal so frech und schreibe mal was auf deiner Seite. Sieht schoen aus! Ich bin auch seit einige Zeit mit WordPress beschaeftigt kapiere aber noch nicht alles. Deine Seite ist mir da immer eine gute Motivation. Weitermachen!

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